EPA Omega-3: Warum stabile marine Omega-3-Fettsäuren entscheidend für die Entzündungshemmung sind
Chronische Entzündungen stehen heute im Zusammenhang mit zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen – von Gelenkproblemen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Stoffwechselstörungen, Erschöpfung, Darmprobleme, Burnout und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Hashimoto oder Diabetes. Ein zentraler, oft unterschätzter Faktor dabei ist ein Mangel an EPA, einer speziellen marinen Omega-3-Fettsäure, die der Mensch für die ordnungsgemäße Funktion aller Körperzellen benötigt.
Doch: Nicht jedes Omega-3-Produkt wirkt gleich.
Neben der reinen Zufuhr entscheidet vor allem die Stabilität des Fischöls, ob EPA überhaupt in den Zellen ankommt und seine entzündungsregulierende Wirkung entfalten kann.
Was ist EPA und warum ist es für Entzündungen so wichtig?
EPA (Eicosapentaensäure) ist eine biologisch aktive Omega-3-Fettsäure, die der Körper benötigt, um entzündungsauflösende Signalstoffe zu bilden. Diese Stoffe helfen dem Immunsystem, Entzündungen gezielt zu regulieren und zu beenden.
Man kann sich Entzündungen wie Feuerherde vorstellen, die Alarm auslösen:
-
Der Alarm ist sinnvoll, um die Feuerwehr zu holen.
-
EPA ist das Löschmittel. Sind die Entzündungen beendet, endet der Alarm.
-
Fehlt EPA, bleibt der Körper in einem unterschwelligen Dauer-Alarmzustand und die Brände schwelen weiter!
EPA Omega-3 vs. pflanzliche Omega-3-Fettsäuren
Viele Menschen versuchen, ihren Omega-3-Bedarf über Leinöl, Rapsöl oder Nüsse zu decken. Diese enthalten jedoch ausschließlich ALA (Alpha-Linolensäure) – eine Vorstufe von EPA.
👉 Wichtig:
-
Pflanzliche Öle enthalten kein EPA.
-
Die Umwandlung von ALA zu EPA ist extrem ineffizient (meist unter 5 %)
-
Stress, Alter, Omega-6-Überschuss und Entzündungen blockieren diese Umwandlung zusätzlich
Bildlich gesprochen:
ALA ist der Rohstoff – EPA ist das fertige Löschmittel.
Ohne Löschmittel ist die Feuerwehr hilflos!
EPA kommt hauptsächlich aus marinen Omega-3-Quellen
Biologisch aktives EPA findet sich fast ausschließlich in:
-
fettem Seefisch (z. B. Hering, Makrele, Sardinen)
-
Fischölpräparaten
-
Algenöl (vegan, ursprüngliche EPA-Quelle)
- Natürlich lebendem Weidevieh (selten) und Wild
⚠️ Fischöl ist nicht gleich Fischöl: Stabilität entscheidet über die Wirkung
EPA ist eine hochreaktive Fettsäure und sehr empfindlich gegenüber Oxidation. Viele handelsübliche Omega-3-Fischöle sind nicht ausreichend stabil, um ihre Wirkung im Körper zu entfalten.
Für eine echte entzündungshemmende Wirkung muss EPA:
-
im Körper mindestens 24 Stunden stabil bleiben
-
den Verdauungstrakt unbeschädigt überstehen
-
intakt in die Zellmembranen eingebaut werden
Warum viele Omega-3-Öle nicht in den Zellen ankommen
Ohne Schutz oxidiert EPA schnell – oft schon:
-
während der Lagerung (daher wird oft Vitamin E zugesetzt)
-
im Magen-Darm-Trakt
-
oder im Blutkreislauf
Oxidiertes Fischöl kann seine Funktion nicht mehr erfüllen und muss vom Körper entsorgt werden!
👉 Die Lösung: Polyphenole
Nur wenn EPA durch Polyphenole geschützt ist, bleibt es stabil genug, um sicher zu den Zellen transportiert zu werden. Polyphenole wirken dabei wie:
-
ein antioxidativer Schutz (hält das Öl bis zu 35 Stunden nach Einnahme stabil)
-
ein Transporthelfer
-
schleust Omega-3 in die Zellen ein
Ohne diesen Schutz bleibt die Einnahme von Omega-3 oft wirkungslos. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Trockenbluttest! Er zeigt unvoreingenommen, ob ein Omega-3-Öl hält, was es verspricht und bewahrt Sie vor Enttäuschungen und herausgeschmissenem Geld!
Warum EPA-Mangel trotz Omega-3-Einnahme weit verbreitet ist
Viele Menschen:
-
nehmen Omega-3 ein
-
konsumieren Fischöl
-
achten auf ihre Ernährung
und sind dennoch im funktionellen EPA-Mangel.
Die Gründe:
-
falsche Omega-3-Form
-
fehlende Stabilität (sehr häufig)
-
keine geschützte Zellaufnahme (sehr häufig)
Für die Entzündungsregulation zählt nicht, was man einnimmt, sondern was in der Zelle ankommt!
Fazit: EPA ist unersetzbar – Die Qualität ist entscheidend!
Herzliche Grüße,
Stefan Kunz



